Amnesty International Gruppe 2349 / 1310

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Unsere Petitionen - Ukraine

aktualisiert am 10. November 2017

Zu den genannten Fällen können Sie Unterstützung leisten, indem Sie Briefe versenden oder auf Petitionslisten Unterschriften sammeln. Briefvorlagen und Petitionslisten können unten bei den einzelnen Fällen heruntergeladen werden. Senden Sie die Petitionslisten bitte an die angegebene Adresse unserer Gruppe in Berlin. Die Petitionslisten werden gesammelt von unserer Gruppe weitergeleitet.

Bitte arbeiten Sie nur zu Fällen, die hier noch aufgelistet sind.
Bitte laden Sie Petitionen und Briefe immer aktuell herunter.
Informationen zum Versenden von Briefen finden Sie hier.


Narzullo Akhunzhonov: usbekischer Journalist von Abschiebung bedroht!

Der usbekische Journalist und Dichter Narzullo Akhunzhonov wurde am 20. September 2017 von ukrainischen Grenzbehörden festgenommen. Usbekistan hatte zuvor die vorläufige Festnahme durch Interpol mit dem Ziel der Auslieferung beantragt. Im Falle einer Abschiebung nach Usbekistan drohen Narzullo Akhunzhonov Folter und andere Misshandlungen. Weiterhin benötigt er dringend medizinische Versorgung, da sich seine Sehkraft rapide verschlechtert.

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Stanislav Aseev: Journalist weiter in Haft!

Der seit Wochen vermisste freiberufliche Journalist Stanislav Aseev wird von pro-russischen Separatist_innen der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ (DNR) in der Ostukraine gefangen gehalten. Er wird der „Spionage“ beschuldigt. Aseev hatte vom Alltag in der DNR berichtet. Amnesty International fordert seine unverzügliche Freilassung! Bitte senden Sie den unterzeichneten Brief an die im Dokument angegebene E-Mail-Adresse.

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Verschwinden lassen auf der Krim

Der Krimtatar und Aktivist Ervin Ibragimov wurde zuletzt am 24. Mai in der Nähe seines Hauses in der Stadt Bachtschyssaraj auf der Krim gesehen. Seither fehlt von ihm jede Spur. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, wie eine Gruppe Männer ihn in einen Lieferwagen zwingt, der dann mit ihm davonfährt. Es herrscht große Sorge um seine Sicherheit. Ervin Ibragimov gehörte früher dem Stadtrat an und ist Mitglied des Weltkongresses der Krimtataren, einer internationalen Organisation, die nach der russischen Annexion der Krim-Halbinsel im Jahr 2014 gegründet wurde, um die Rechte und das kulturelle Erbe der Krimtataren zu schützen. Bitte senden Sie den unterzeichneten Brief an die im Dokument angegebene Faxnummer!

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Aufklärung der Foltervorwurfe und ein faires Verfahren fur Oleg Sentsov

Der Filmregisseur Oleg Sentsov ist am 25. August 2015 in einem unfairen Verfahren vor einem russischen Militärgericht zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist am 24. November vom Obersten Gericht bestätigt worden. Oleg Sentsov hat an friedlichen Demonstrationen gegen die russische Besetzung der Krim teilgenommen. Grundlage der Verurteilung sind Aussagen, die aller Wahrscheinlichkeit nach unter Folter und Misshandlung erzwungen wurden. Die russischen Behörden sind den Foltervorwürfen nicht nachgegangen.

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Handzettel zum Fall Sentsov


Alle Menschen haben die gleichen Rechte!

Seit 1991 sind sexuelle Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen erwachsenen Personen in der Ukraine zwar nicht mehr strafbar. Ukrainische Homosexuelle sind aber nach wie vor beträchtlichen Vorurteilen ausgesetzt. Das führt dazu, dass sie häufig diskriminiert werden. Außerdem sind sie in Gefahr, Erpressung und anderen Übergriffen zum Opfer zu fallen.

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Rückkehr auf Krim verweigert

Dem Anführer der Krim-Tataren, Refat Chubarov, ist ein fünfjähriges Einreiseverbot für das Staatsgebiet der Russischen Föderation erteilt worden. Als Grund für die Verfügung wurde angegeben, dass seine Aktivitäten als Anführer der Krim-Tataren gegen das russische Gesetz gegen Extremismus verstießen. Das Einreiseverbot stellt eine Verletzung des Rechts auf Bewegungsfreiheit dar, das in Artikel 12 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte und dem Protokoll Nr. 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschrieben ist. Russland ist Vertragsstaat beider Abkommen und hat öffentlich erklärt, die Rechte der Krim-Tataren zu respektieren.

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