Amnesty International Gruppe 2349 / 1310

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Unsere Petitionen - Ukraine

aktualisiert am 8. Juli 2017

Zu den genannten Fällen können Sie Unterstützung leisten, indem Sie Briefe versenden oder auf Petitionslisten Unterschriften sammeln. Briefvorlagen und Petitionslisten können unten bei den einzelnen Fällen heruntergeladen werden. Senden Sie die Petitionslisten bitte an die angegebene Adresse unserer Gruppe in Berlin. Die Petitionslisten werden gesammelt von unserer Gruppe weitergeleitet.


Journalist in der Ostukraine vermisst!

Der freiberufliche Journalist Stanislav Assev wird seit dem 2. Juni in der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ (DNR) im Osten der Ukraine vermisst. Seine Familie und Freund_innen befürchten, dass er von den dortigen De-Facto-Behörden inhaftiert wurde und ihm Folter und andere Misshandlungen drohen. Er hatte vom Alltag in der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ berichtet. Bitte senden Sie den unterzeichneten Brief an die im Dokument angegebene E-Mail-Adresse!

Die Petition zum Download als pdf bis zum 30.09.17
Die Briefvorlage zum Download als pdf bis zum 30.09.17
Link zur Online-Aktion

Informationen zum Versenden von Briefen finden Sie hier.


Familie in Gefahr!

Um den Menschenrechtsverteidiger und ethnischen Krimtataren Emir-Usein Kuku einzuschüchtern, wird seine Familie bedroht und schikaniert. Nach der Festnahme von Emir-Usein Kuku wurde sein Sohn von einem Mann bedroht, der angab, für den russischen Geheimdienst zu arbeiten. Die De-Facto-Behörden der Krim haben Emir-Usein Kuku vorgeworfen, er könne seinen Sohn nicht beschützen. Sie leiteten eine Untersuchung ein, die dazu führen könnte, dass er das Sorgerecht verliert. Bitte senden Sie den unterzeichneten Brief an die im Dokument angegebene Faxnummer!

Die Petition zum Download als pdf bis zum 30.09.17
Die Briefvorlage zum Download als pdf bis zum 30.09.17
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Informationen zum Versenden von Briefen finden Sie hier.


Ilmi Umerov: Anklagen fallen lassen!

Mitte August 2016 wurde Ilmi Umerov, ethnischer Krimtatar und Aktivist auf der Krim, gegen seinen Willen in einer psychiatrischen Klinik festgehalten. Zuvor war gegen ihn eine strafrechtliche Ermittlung nach Paragraf 280.1(2) des russischen Strafgesetzbuchs ("Aufforderung zur Verletzung der territorialen Integrität der Russischen Föderation durch Massenmedien und das Internet") eingeleitet worden. Zwischenzeitlich wurde Umerov zwar aus der Klinik entlassen, die Anklagen gegen ihn bestehen jedoch weiterhin. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Bitte senden Sie den unterzeichneten Brief an die im Dokument angegebene Faxnummer!

Die Petition zum Download als pdf bis zum 30.09.17
Die Briefvorlage zum Download als pdf bis zum 30.09.17
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Verschwinden lassen auf der Krim

Der Krimtatar und Aktivist Ervin Ibragimov wurde zuletzt am 24. Mai in der Nähe seines Hauses in der Stadt Bachtschyssaraj auf der Krim gesehen. Seither fehlt von ihm jede Spur. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, wie eine Gruppe Männer ihn in einen Lieferwagen zwingt, der dann mit ihm davonfährt. Es herrscht große Sorge um seine Sicherheit. Ervin Ibragimov gehörte früher dem Stadtrat an und ist Mitglied des Weltkongresses der Krimtataren, einer internationalen Organisation, die nach der russischen Annexion der Krim-Halbinsel im Jahr 2014 gegründet wurde, um die Rechte und das kulturelle Erbe der Krimtataren zu schützen. Bitte senden Sie den unterzeichneten Brief an die im Dokument angegebene Faxnummer!

Die Petition zum Download als pdf bis zum 30.09.17
Die Briefvorlage zum Download als pdf bis zum 30.09.17
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Aufklärung der Foltervorwurfe und ein faires Verfahren fur Oleg Sentsov

Der Filmregisseur Oleg Sentsov ist am 25. August 2015 in einem unfairen Verfahren vor einem russischen Militärgericht zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist am 24. November vom Obersten Gericht bestätigt worden. Oleg Sentsov hat an friedlichen Demonstrationen gegen die russische Besetzung der Krim teilgenommen. Grundlage der Verurteilung sind Aussagen, die aller Wahrscheinlichkeit nach unter Folter und Misshandlung erzwungen wurden. Die russischen Behörden sind den Foltervorwürfen nicht nachgegangen.

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Die Briefvorlage zum Download als pdf bis zum 30.09.17
Handzettel zum Fall Sentsov

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Alle Menschen haben die gleichen Rechte!

Im Juni 2016 konnte die Kiew Pride erfolgreich durchgeführt werden. In der Vergangenheit haben die ukrainischen Behörden jedoch immer wieder darin versagt, das Recht auf friedliche Versammlung von LGBTI zu gewährleisten und zu schützen. Seit 1991 sind sexuelle Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen erwachsenen Personen in der Ukraine zwar nicht mehr strafbar. Ukrainische Homosexuelle sind aber nach wie vor beträchtlichen Vorurteilen ausgesetzt. Das führt dazu, dass sie häufig diskriminiert werden. Außerdem sind sie in Gefahr, Erpressung und anderen Übergriffen zum Opfer zu fallen.

Die Petition zum Download als pdf bis zum 30.09.17
Die Briefvorlage zum Download als pdf bis zum 30.09.17

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Rückkehr auf Krim verweigert

Dem Anführer der Krim-Tataren, Refat Chubarov, ist ein fünfjähriges Einreiseverbot für das Staatsgebiet der Russischen Föderation erteilt worden. Als Grund für die Verfügung wurde angegeben, dass seine Aktivitäten als Anführer der Krim-Tataren gegen das russische Gesetz gegen Extremismus verstießen. Das Einreiseverbot stellt eine Verletzung des Rechts auf Bewegungsfreiheit dar, das in Artikel 12 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte und dem Protokoll Nr. 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschrieben ist. Russland ist Vertragsstaat beider Abkommen und hat öffentlich erklärt, die Rechte der Krim-Tataren zu respektieren.

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Die Briefvorlage zum Download als pdf bis zum 30.09.17
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