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04.09.2017

Urgent Action: Hinrichtungen verhindern!

Am 21. Juli 2017 wurden Ihar Hershankou und Siamion Berazhnoy vom Landgericht Mahiliou im Osten von Belarus zum Tode verurteilt.

Ihar Hershankou und Siamion Berazhnoy wurden für schuldig befunden, zwischen 2009 und 2015 sechs Menschen getötet zu haben, um sich deren Eigentum anzueignen. Die Verurteilten waren weithin als Immobilienbetrüger bekannt geworden. Damit sind 2017 in Belarus inzwischen drei Todesurteile ergangen.

Die Todesstrafe stellt die schwerste aller Menschenrechtsverletzungen dar. Belarus ist das letzte Land in Europa und Zentralasien, das nach wie vor die Todesstrafe anwendet. Amnesty International lehnt die Todesstrafe in allen Fällen ohne Ausnahme ab, weil sie, wie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehalten ist, eine Verletzung des Rechts auf Leben darstellt. Amnesty International betrachtet die Todesstrafe als die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen. Untersuchungen zeigen, dass die Todesstrafe keine eindeutig abschreckende Wirkung auf die Ausübung von Straftaten hat.

Bitte setzen Sie sich für Ihar Hershankou und Siamion Berazhnoy ein!

Link zu unseren Petitionen und Briefvorlagen