Amnesty International Gruppe 2349 / 1310

Impressum | Login

Gruppe 2349 / 1310

StartseiteMikhalenya

Was ist auf dem Bild zu sehen?

24.07.2017

Urgent Action: Hinrichtung von Mikhalenya verhindern

Am 30. Juni lehnte der Oberste Gerichtshof ein von Aliaksei Mikhalenya eingelegtes Rechtsmittel ab und bestätigte sein Todesurteil.

Am 17. März 2017 verurteilte das Regionalgericht in Homel im Südosten von Belarus Aliaksei Mikhalenya zum Tode. Er wurde für schuldig befunden, zwei Menschen getötet zu haben. Am 30. Juni lehnte der Oberste Gerichtshof ein von Aliaksei Mikhalenya eingelegtes Rechtsmittel ab und bestätigte sein Todesurteil. Aliaksei Mikhalenya ist somit in unmittelbarer Gefahr, hingerichtet zu werden.

Die Todesstrafe stellt die schwerste aller Menschenrechtsverletzungen dar. Belarus ist das letzte Land in Europa und Zentralasien, das nach wie vor die Todesstrafe anwendet. Amnesty International lehnt die Todesstrafe in allen Fällen ohne Ausnahme ab, weil sie, wie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehalten ist, eine Verletzung des Rechts auf Leben darstellt. Amnesty International betrachtet die Todesstrafe als die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen.

Die Schwere der Tat oder das verursachte Leid soll nicht verharmlost werden. Recherchen zeigen jedoch, dass die Todesstrafe keine abschreckendere Wirkung im Hinblick auf die Verübung einer Straftat hat als Haftstrafen.

Bitte setzen Sie sich für Aliaksei Mikhalenya ein!

Link zu unseren Petitionen und Briefvorlagen